2.5.2024, 10:57

Škoda Auto zeigt solides erstes Quartal und stärkt Position auf dem europäischen Markt

  • Škoda Auto knüpft mit einer starken Umsatzrendite von 8,1 Prozent (Q1/2023: 8,0 %) an den Vorjahreserfolg an
  • Weltweite Auslieferungen im ersten Quartal legen um 5,2 Prozent auf 220‘500 Fahrzeuge zu
  • Marktanteil in Europa steigt auf 5,1 Prozent (Q1/2023: 5,0 %), höchste absolute Verkaufszuwächse in Deutschland (+3‘300 Einheiten), Polen (+2‘000 Einheiten) und Irland (+1‘600 Einheiten)
  • Verkäufe des rein elektrischen Enyaq steigen um 12,3 Prozent, starke BEV-Marktanteile in der Tschechischen Republik (17,8 %), der Schweiz (7,4 %) und Deutschland (5,0 %)
  • Octavia bleibt Bestseller der Marke, gefolgt von Kamiq, Fabia und Karoq

Mladá Boleslav / Cham, 2. Mai 2024 – Škoda Auto ist mit soliden Finanz- und Verkaufsergebnissen ins Jahr 2024 gestartet. Die Nachfrage nach den Modellen des tschechischen Autoherstellers bleibt hoch: In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres hat Škoda Auto weltweit 220‘500 Fahrzeuge (+5,2 %) ausgeliefert. Und die Auftragsbücher lesen sich auch für die Zukunft weiterhin vielversprechend. Die Umsatzrendite bleibt mit 8,1 Prozent robust, der Netto-Cashflow erreicht 457 Millionen Euro (+10,7 %). Im ersten Quartal kam es im Vergleich zum Vorjahr zu einem moderaten Rückgang der Umsatzerlöse um 3,2 Prozent auf insgesamt 6‘574 Millionen Euro, das Betriebsergebnis sank um 1,3 Prozent auf 535 Millionen Euro. Dies lässt sich zum Teil auf gestiegene Materialkosten zurückführen. In Deutschland, dem für Škoda Auto grössten Einzelmarkt, lieferte das Unternehmen zwischen Januar und März 43’500 Fahrzeuge aus, ein Zuwachs von 3’300 Einheiten gegenüber dem Vorjahr. Dies stellt für die Marke das höchste Auslieferungswachstum im ersten Quartal 2024 überhaupt dar. Polen und Irland belegen in der Rangfolge der Verkaufszuwächse die Plätze zwei und drei. Der Octavia bleibt mit 61’200 Einheiten (+36,0 %) das meistverkaufte Modell der Marke. Die Produktion des überarbeiteten Modells startet Anfang April im Hauptwerk in Mladá Boleslav. Der vollelektrische Enyaq verzeichnete weltweite 14’000 Auslieferungen. Dies entspricht einer Steigerung um 12,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2023.

Klaus Zellmer, Škoda Auto Vorstandsvorsitzender, erklärt: „Škoda Auto hat im ersten Quartal eine solide Vorstellung abgeliefert und damit einmal mehr sein robustes Geschäftsmodell demonstriert, das auf attraktiven, auf den Alltag unserer Kunden massgeschneiderten Produkten basiert. Nach den Herausforderungen der vergangenen Jahre sehen wir eine nachhaltige Nachfrage seitens der Kunden und ein Aufrechthalten unserer Lieferfähigkeiten. Auch vor dem Hintergrund der zunehmend elektrischen Zukunft halten wir an unseren Modellen mit Verbrennungsmotor und Hybridantrieb fest, um unseren Kunden in dieser Transformationsphase die freie Wahl zu bieten. Diese von Kundenfokussierung geprägte Strategie wird uns helfen, unsere Marktanteile in Europa zu steigern und gleichzeitig in neuen internationalen Märkten in Asien und dem Mittleren Osten zu wachsen.“

Holger Peters, Škoda Auto Vorstand für Finanzen, IT und Legal Affairs, fügt hinzu: „Nach einem Rekordjahr in 2023 sind wir von einer sehr soliden Grundlage aus in das erste Quartal 2024 gestartet. Mit einem Betriebsergebnis von 535 Millionen Euro in den ersten drei Monaten haben wir unsere Performance bei einem Umsatz von 6’574 Millionen Euro erfolgreich auf einem Niveau nahe an dem des vergangenen Jahres gehalten. Zusätzlich haben wir eine Steigerung von 10,7 Prozent beim Netto-Cashflow erzielt und 457 Millionen Euro erreicht. Diese Ergebnisse ermöglichen uns, zukünftige Investitionen aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Allein im ersten Quartal haben wir 443 Millionen Euro – plus 2,3 Prozent – investiert, von denen ein Grossteil in Zukunftsprojekte geflossen ist.“

Martin Jahn, Škoda Auto Vorstand für Vertrieb und Marketing, ergänzt: „Unsere Performance war vor allem auf den europäischen Märkten stark. Deutschland führt die Liste mit dem höchsten absoluten Verkaufszuwachs von 3’300 Einheiten an. Knapp dahinter folgen Polen und Irland, wo wir zudem signifikante Gewinne in puncto Marktanteil auf fast elf Prozent in beiden Ländern verzeichnen konnten. Der Octavia bleibt unser Bestseller, zugleich ermutigt uns die wachsende Nachfrage nach unserer rein elektrischen Enyaq-Modellfamilie. In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben wir 12,3 Prozent mehr Enyaq-Modelle an Kunden ausgeliefert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.“

Starkes Ergebnis in Europa: Marktanteil insgesamt gestiegen
Škoda Auto hat seinen Marktanteil in Europa in den ersten drei Monaten des Jahres um über 5 Prozent gesteigert. Deutschland bleibt mit 43’500 ausgelieferten Fahrzeugen im ersten Quartal 2024 der weltgrösste Einzelmarkt des Herstellers. Dies entspricht einem Zuwachs von 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und stellt gleichzeitig das grösste absolute Wachstum weltweit dar (+3’325 Fahrzeuge). Auch der Marktanteil in Deutschland ist auf jetzt 6,3 Prozent gestiegen (2023: 6,0 %). Die Tschechische Republik, Heimatmarkt von Škoda, ist zweitstärkster Markt. Hier liefert der Autohersteller im ersten Jahresquartal 2024 rund 20’300 Fahrzeuge aus (+0,5 %) und hält mit 35,2 Prozent weiterhin klar die Position des Marktführers. Drittgrösser Einzelmarkt für Škoda ist das Vereinigte Königreich, wo die Auslieferungen zwischen Januar und März um rund 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 18’400 Fahrzeuge steigen. Die Top Ten der Märkte im ersten Quartal 2024 umfassen zudem Polen (15’000 Einheiten; +15,3 %), Türkei (10’200 Einheiten; +14,5 %), Italien (9’600 Einheiten; +13,7 %), Frankreich (9’200 Einheiten; +9,6 %) und Spanien (8’600 Einheiten; +18,0 %).

Erfolgsgeschichte der Elektrofahrzeuge setzt sich fort: hohe Nachfrage nach der Enyaq-Familie
Die batterieelektrische Enyaq-Modellfamilie fährt weiter auf Erfolgskurs. Die weltweiten Auslieferungen steigen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,3 Prozent. In der Tschechischen Republik führt der Enyaq die Liste der meistverkauften Fahrzeuge an und erzielt damit 17,8 Prozent Marktanteil. In Deutschland ist das batterieelektrische SUV das zweitmeistverkaufte Elektrofahrzeug. Die Auslieferungen wachsen hier in Rekordhöhe um 43,7 Prozent – der grösste Zuwachs von allen Märkten – und sorgen für einen Marktanteil von 5,0 Prozent. Auch in der Schweiz rangiert der Enyaq auf Platz zwei unter allen Elektrofahrzeugen und hält 7,4 Prozent Marktanteil. Darüber hinaus belegt das SUV den dritten Platz in Finnland und Litauen und erreicht dort 6,3 respektive 6,1 Prozent Marktanteil.

Das beste Angebot beider Welten: Premieren von aufgewerteten ICE-Modellen und Elektrofahrzeugen
Im ersten Quartal 2024 hat Škoda Auto sowohl mit der Produktion der aufgewerteten Versionen von Scala, Kamiq und Octavia als auch mit der neuen Kodiaq-Generation begonnen. Letztere umfasst auch einen Plug-in-Hybridantrieb mit über 100 Kilometer elektrischer Reichweite*. Darüber hinaus setzt der Autohersteller seine Elektrooffensive weiter fort. Das elektrische Kompakt-SUV Elroq feiert später im Jahr seine Weltpremiere. Das kompakte City-SUV Škoda Epiq wird 2026 auf den Markt kommen. Im März hat der tschechische Autohersteller eine Designstudie des erschwinglichsten Škoda Elektrofahrzeugs präsentiert.

* Wert im WLTP-Messverfahren ermittelt. Tatsächliche Reichweite abhängig von Faktoren wie persönlicher Fahrweise, Streckenbeschaffenheit, Aussentemperatur, Witterungsverhältnissen, Nutzung von Heizung und Klimaanlage, Einsatz von Komfort- und Nebenverbrauchern, Vortemperierung und Anzahl der Mitfahrenden/Zuladung, Auswahl des Fahrprofils, Bereifung und Topografie.

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Auslieferungen der Marke Škoda Auto an Kunden im ersten Quartal 2024

(in Einheiten, gerundet, aufgelistet nach Modell; +/- in % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum):

Škoda Octavia      (61’200; +36,0 %)

Škoda Kamiq        (28’600; -11,5 %)

Škoda Fabia          (27’600; +8,2 %)

Škoda Karoq         (27’600; +7,9 %)

Škoda Kodiaq       (24’400; -7,8 %)

Škoda Scala          (15’100; +6,7 %)

Škoda Superb       (14’100; -10,4 %)

Škoda Enyaq         (14’000; +12,3 %)

Škoda Kushaq      (4’300; -32,5 %)

Škoda Slavia         (3’700; -17,0 %)

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