21.1.2021, 14:01

ŠKODA AUTO eröffnet hochmoderne neue Zentrale Pilothalle am Standort Mladá Boleslav

  • Gebäude bietet optimale Voraussetzungen für Planung, Tests und Produktion von Vorserienfahrzeugen und Vorbereitung von Produktionsanläufen
  • Karosseriebau und Fahrzeugmontage sowie Messzentrum und Virtual-Reality-Studio aufmehr als 12’000 Quadratmetern Fläche
  • Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 20,4 Millionen Euro

Mladá Boleslav / Cham, 21. Januar 2021 – ŠKODA AUTO hat heute an seinem Unternehmensstammsitz die neue Zentrale Pilothalle in Betrieb genommen. Während der Entwicklung neuer Modelle werden hier umfassende Analysen durchgeführt und Vorserienfahrzeuge gefertigt. Diese werden vor dem Produktionsanlauf umfangreichen Tests durch die Technische Entwicklung und die Qualitätssicherung unterzogen. Das Gebäude vereint unter anderem einen Karosseriebau, eine Montage sowie ein Messzentrum und ein Virtual-Reality-Studio. Auch auf das Zeitalter der Elektromobilität ist die Zentrale Pilothalle vorbereitet: Sie bietet Ladepunkte, entsprechende Montageplätze sowie Möglichkeiten für technische Tests mit elektrifizierten Fahrzeugen. Die Investitionen belaufen sich auf insgesamt 20,4 Millionen Euro. Damit investiert ŠKODA AUTO in seine Zukunft und eröffnet nach dem neuen Zentrum für den Bau von Testträgern und Prototypen ein weiteres hochmodernes Zentrum für die Arbeit an Vorserienfahrzeugen.

Dr. Michael Oeljeklaus, ŠKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik, betont: „In Vorbereitung auf den Anlauf der Serienfertigung dient uns die Pilothalle als Schnittstelle zwischen den Unternehmensbereichen Produktion und Logistik, Technische Entwicklung und Qualitätssicherung. Hier treffen wir die notwendigen Vorbereitungen für den reibungslosen Produktionsanlauf neuer Modelle. Mit hochmodernem Equipment bietet uns die neue Zentrale Pilothalle optimale Voraussetzungen, um etwa komplexe Analysen vorzunehmen, notwendige Tests und Prüfungen durchzuführen oder Maschinen und Werkzeuge zu optimieren, bevor wir sie in der Serienproduktion einsetzen.“

Die ŠKODA AUTO Ingenieure finden in der neuen Zentralen Pilothalle ein eigenes kleines Automobilwerk vor: Neben Roboterstationen, an denen die Karosserien zusammengebaut werden, befinden sich hier auch eine Montage und eine Endabnahme. Ausserdem stehen unter anderem Virtual-Reality-Vorrichtungen und 3D-Drucker zur Verfügung. Die Anlagen und Prozesse sind so ausgelegt, dass sowohl Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor als auch teilweise oder vollständig elektrifizierte Modelle sämtliche notwendigen Tests und Analysen absolvieren können. Sobald ein Projekt den hohen Qualitätsanforderungen genügt, verlässt es die Pilothalle - Fahrzeug und Fertigungsprozess gelten dann als serienreif.

Das zweigeschossige Gebäude auf dem Fabrikgelände ist 22 Meter hoch und erstreckt sich über eine Fläche von 12’142 Quadratmetern, das entspricht mehr als eineinhalb Fussballfeldern. Die eigene Belegschaft sowie Mitarbeiter aus anderen Fachabteilungen und Besucher finden hier hervorragende Arbeitsbedingungen vor. Neben Räumen für Meetings und Fortbildungen gibt es hier auch Ladestationen für rein batterieelektrische Fahrzeuge. Ein Lichttunnel sorgt zudem für beste Voraussetzungen bei der Präsentation der Vorserienfahrzeuge.

Um bei der Montage der Vorserienfahrzeuge auch künftig auf die jeweils modernste Technik zurückgreifen zu können, ist das Gebäude bei Bedarf zum Beispiel auf die Nachrüstung flexibler Roboterkabinen ausgelegt.

In den 1970er-Jahren wurden in dem Gebäude zunächst die Stossstangen für den ŠKODA 100 galvanisch verzinkt, später nutzte der Automobilhersteller den Komplex als Lagerhalle. Nach dem nun planmässig abgeschlossenen Umbau, der im September 2019 begann, lassen sich die Fläche sowie ein grosser Teil der Gebäude nun wieder effektiver nutzen. Auch bei der Energieeffizienz erfüllt die neue Zentrale Pilothalle höchste Ansprüche: Die Aussenwände sind aufwändig wärmeisoliert und für die Beleuchtung des gesamten Gebäudes greift ŠKODA AUTO auf LED-Technik zurück, ausserdem lassen sich Photovoltaikmodule verbauen.

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