10.6.2021, 14:03

ŠKODA AUTO liefert den ENYAQ iV bilanziell CO₂-neutral an seine Kunden aus

  • ŠKODA AUTO verringert kontinuierlich CO-Emissionen bei Rohstoffbeschaffung, Fahrzeug- und Batterie-Produktion, Transport und Recycling
  • Zertifizierte Projekte gleichen den noch nicht zu vermeidenden CO-Ausstoss aus
  • Bei ausschliesslicher Nutzung von Ökostrom können ENYAQ iV Fahrer vollständig „grün“ unterwegs sein

Mladá Boleslav / Cham, 10. Juni 2021 – Der neue ŠKODA ENYAQ iV ist nicht nur auf der Strasse lokal emissionsfrei: ŠKODA AUTO liefert sein neues elektrisches Flaggschiff bilanziell CO-neutral an seine Kunden aus. Der tschechische Automobilhersteller dokumentiert den CO2-Ausstoss während des gesamten Produktionsprozesses ISO-zertifiziert und reduziert mit zahlreichen Massnahmen wirksam die Freisetzung von Kohlendioxid bei der Herstellung. Den bisher nicht zu vermeidenden Ausstoss von CO während der Fertigung gleicht ŠKODA AUTO mit zertifizierten Klimaschutzprojekten aus, etwa dem Aufbau eines Windparks in Indien. So können Fahrer des ENYAQ iV zu 100 Prozent „grün“ unterwegs sein, wenn sie das SUV ausschliesslich mit regenerativ erzeugtem Strom laden.

Rein batterieelektrische Fahrzeuge wie der neue ŠKODA ENYAQ iV sind im laufenden Betrieb lokal und bei Nutzung von Ökostrom sogar vollständig emissionsfrei unterwegs. Zu ihrem ökologischen Fussabdruck gehören allerdings auch CO-Emissionen, die während der Herstellung anfallen. Durch zahlreiche verschiedene Massnahmen ist ŠKODA AUTO jedoch in der Lage, den neuen ENYAQ iV bilanziell CO-neutral an seine Kunden auszuliefern.

Optimierung eigener Fertigungsprozesse
Dafür optimiert das Unternehmen kontinuierlich den Betrieb sowie Fertigungsprozesse in seinen eigenen Fabriken. Das Komponentenwerk Vrchlabí produziert bereits seit Ende des Jahres 2020 als erster ŠKODA Standort CO-neutral. Der ENYAQ iV entsteht im ŠKODA Stammwerk Mladá Boleslav, hier baut der tschechische Automobilhersteller mit dem Energiedienstleister ČEZ die grösste Photovoltaik-Dachanlage in Tschechien auf. Im Laufe dieses Jahrzehnts wird die gesamte zur Fertigung benötigte Energie in den tschechischen Werken von ŠKODA AUTO aus CO-neutralen Quellen stammen. Wie sich mit cleveren Ideen auch im Detail Emissionen einsparen lassen, zeigt die von ŠKODA entwickelte App OPTIKON. Sie sorgt mithilfe von Künstlicher Intelligenz für die bestmögliche Ausnutzung des Platzes in Transport-Containern. Auf diese Weise konnten allein im ersten Halbjahr 2020 mehr als 150 Containertransporte und damit 80 Tonnen CO-Emissionen eingespart werden.

Monitoring der CO2-Emissionen entlang der gesamten Lieferkette
ŠKODA AUTO nimmt neben der Optimierung der eigenen Produktionsabläufe auch die CO-Emissionen bei seinen Zulieferern und Partnern in den Blick. Das Unternehmen stellt sicher, dass die CO2-Emissionen in der Lieferkette, im gesamten Herstellungsprozess und in der Logistik unter anderem durch die Verwendung von Ökostrom anteilig vermieden oder reduziert werden. So garantiert beispielsweise der Zulieferer LG die Verwendung von „grünem Strom“ bei der Produktion der Antriebsbatterien für den ENYAQ iV. Auch viele weitere Partner haben umweltfreundliche Produktionsabläufe zugesichert. Die Berechnung der verbleibenden CO-Emissionen erfolgt auf Basis der spezifischen Ökobilanz des ENYAQ iV. Diese Bilanz ist von der TÜV NORD CERT zertifiziert, die auch die weiterführenden Emissionen verifiziert. Die TÜV NORD CERT bestätigt in Zertifikaten die korrekte Erfassung aller CO-Emissionen über den Lebenszyklus hinweg sowie die Einstufung des ENYAQ iV als bilanziell CO-neutrales Produkt bei der Auslieferung an die Kunden.

Recycling von Fahrzeug und Batterien
Zum CO-Ausstoss über den gesamten Lebenszyklus hinweg zählt auch das Recycling des ŠKODA ENYAQ iV. Die Antriebsbatterien werden nach ihrer Verwendung im Fahrzeug zunächst einem „zweiten Leben“ in ŠKODA iV Energiespeichern zugeführt. Diese Massnahme verlängert die Nutzungsdauer der Batterien und verbessert so ihren ökologischen Fussabdruck. Anschliessend werden sie recycelt und die eingesetzten Rohstoffe wiederverwertet. Auch der CO-Ausstoss durch das Recyceln des Fahrzeugs ist bereits einkalkuliert: Eine hohe Recyclingquote und der weitreichende Einsatz von bereits wiederverwerteten oder recycelbaren Materialien tragen dazu bei, die Emissionen zu senken.

Emissionsausgleich mit zertifizierten Projekten
Ein Teil der CO-Emissionen, die während der Produktion (Lieferanten und Produktion) eines ŠKODA ENYAQ iV anfallen, lässt sich aktuell noch nicht vermeiden. ŠKODA AUTO kompensiert sie durch den Kauf von zertifizierten Carbon Credits. Dabei handelt es sich um die Unterstützung zertifizierter Klimaschutzprojekte wie etwa den Aufbau eines grossen Windparks in Indien. Der Park in Tamil Nadu im Süden des Landes wird 100 Windräder umfassen. Mit einer Gesamtkapazität von 200 Megawatt wird er saubere Energie für 600'000 Haushalte liefern.

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